Untenehmenskultur

Als wir uns im Jahr 2012 mit dem Thema Kultur der Arbeit befassen wollten, waren die Einträge darüber im Internet rar. Den Begriff  Arbeitskultur gab es nicht; wir haben ihn geprägt und die entsprechende .com Domain reserviert. Mit dem Buch „Arbeitskultur 2020“ (www.Arbeitskultur.com) wollten wir uns nicht nur mit der Unternehmenskultur sondern auch mit der Kultur der Arbeit in der Gesellschaft, in der Familie, in der Politik befassen. Das oben erwähnte Buch beinhaltet nicht nur Best Practices von Unternehmen, sondern auch Beiträge von Think Tanks wie Gallup und Universitätsprofessoren wie Widuckel, sowie Beiträge von Ministerien und Familienverbänden.

Das Buch folgte letztlich dem gesellschaftlichen Trend, der Kultur im Arbeitskontext mehr Bedeutung beizumessen, bei kleinen wie großen Unternehmen.

Es ist daher folgerichtig, dass sich der HBM mit dem Thema heute befasst und meine alte These bestätigt: „ein deutsches Google ist unmöglich“ (HBM 3/2018, Seite 2). Unmöglich, nicht wegen der Programmierfähigkeit, sondern wegen der Arbeitskultur. Nach meinem Dafürhalten ist die Arbeitskultur einer Firma das Entscheidende, und nicht deren Produkte. Die Kultur definiert die Spielregeln, die eine Firma im Sinne von Engagement und Employer Branding attraktiv machen.

Die Kultur beeinflusst maßgeblich die Performance einer Organisation. Daher haben wir in unser Performance Tool (www.Profile-Plus.de) die Kulturwerte des Unternehmens aufgenommen und messen den Culture-Fit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und umgekehrt. U.a. auf dem diesen Weg erfährt das Unternehmen, was den Mitarbeitern/innen relevant ist und umgekehrt.

#Arbeitskultur | www.Arbeitskultur.com | www.Profile-Plus.de

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„Das 80/20 Prinzip – Mehr Erfolg mit weniger Aufwand“, Richard Koch, Campus, 1998 ist ein Bestseller. Sein Autor, ein Engländer macht Karriere in den USA und lebt heute als Buchautor und Investor in Südafrika. Er unterhält eine Fan-Seite in Facebook mit ca. 1.700 Likes.

Der Grundstein des Buches ist das 80/20 Prinzip. Das Buch will aber mehr sein als nur eine einfache Beschreibung und Erklärung dieses auf den Sozilogen Pareto zurückgehenden Prinzips, das im Übrigen im Buch kaum erwähnt wird.

Als das vorliegende Buch in Deutschland 1998 erschien, kam auch das Buch von Frau Jennifer White „Make more, work less“ (1999) in Amerika auf den Markt. Damit folgte Koch einem Trend in den USA, weg von der Hektik der Effizienz hin zu mehr Effektivität. Zu dieser Zeit lassen sich die Anfänge von zwei Arbeitsmethoden in Deutschland datieren: „Simplify your Life“ von Lothar Seiwert und die ThinkSimple® Methode.

Koch hat das 80/20 Prinzip nicht aufs Buch angewandt, so dass sich der Leser durch 300 Seiten „quälen“ muss, um die ca. 20 nützlichen Seiten zu finden. Diese Arbeit haben wir hier für Sie erledigt!

Anhand von Zitaten möchten wir den Inhalt des Buches wiedergeben.

Continue reading „Pareto Reloaded – Das 80/20 Prinzip nach Richard Koch“

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„Hört auf zu arbeiten – Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt”, München, 2013 ist ein Bestellsteller und wurde kurz nach seinem Erscheinen vom manager magazin entsprechend gelistet. Nachfolgend möchte ich das Buch kommentieren und einige wertvolle Zitate wiedergeben.

Das Buch –wie in vielen Fällen- lässt sich auf weniger Seiten: 10 bis 20 würden hier genügen, um die 3 Ideen zu transportieren: Selbstbestimmung, innere Haltung, Leidenschaft.

Der nützliche und informative Teil des Buches beginnt erst ab Seite 137. Bis dahin ist der Kenntnisgewinn recht gering. Warum? Es wird nur das wiederholt, was Covey und White vor ca. 30 Jahren in Bestsellern zum Besten gegeben haben. Auch Ideen von Reinhold Sprenger zum Thema „Nein-Sagen“ werden hier wiederholt.

Was Covey mit Quadrant II meinte, nennen die Autoren “bedeutende” Aufgaben. Gemeint sind kreative Aufgaben, die die Entwicklung der eigenen Kompetenzen fördern. Auch White hat das Thema bereits angesprochen: „If you want to Work Less, Make More, you must stop focusing on getting more stuff done. You instead must focus on results that matter“. Auch das Thema Leidenschaft: „passion + mastery = wealth in every area of your life“ ist bereits da gewesen. Auch das Thema Pro-Aktivität findet man es bei Covey.

Continue reading „Die Ode an die Freiheit” Hört auf zu arbeiten – Förster – Kreuz, 2013

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Heute möchte ich in diesem Blog das Buch „Jenseits des Aktenkoffers – Vom Wesen des neuen Angestellten“ vom FAZ Redakteur Mark Siemons rezensieren.

Dieses Buch ist während seiner Zeit in Frankfurt entstanden; von Aachen kommend (gebürtig) und auf dem Weg nach Berlin und später China.

Der „situ“ Frankfurt ist deswegen wichtig, weil gerade hier viele Banken (im Jahre 1987 412 Bankniederlassungen) und Versicherungsfirmen ihren Sitz haben, so dass hier viele Angestellte gehobenen Niveaus arbeiten. Dies war der Näherboden für das vorliegende Buch.

Warum rezensiere ich dieses Buch? Erstens, weil ich Mark Siemons seit vielen Jahren kenne und durch unsere Begegnungen in seiner Frankfurter Zeit indirekt Input für sein Buch geliefert habe. Zweitens, weil mich das Thema „Angestellter“ fasziniert. Darüber werde ich meine eigenen Ansichten in einem speziellen Blog schreiben (Teil 2).

Continue reading „Die wahre Seele des Angestellten“ Buchrezension von „Jenseits des Aktenkoffers“, Mark Siemons, Hanser, 1997

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