Arbeitsproduktivität

Die Professoren Werner Widuckel, Dieter Frey und Max Ringlstetter und ich haben 2014 das Buch „Arbeitskultur 2020“ (www.Arbeitskultur.com) mit dem Ziel herausgegeben, die Kultur in den Unternehmen zu verbessern. Dies kann (und soll) sich auf interessante Aspekte wie Mitarbeiterzufriedenheit und -engagement positiv auswirken.

Aus der Literatur ist es bekannt, dass ein guter Cultural Fit für bessere Atmosphäre im Unternehmen sorgt, und letztlich für mehr Performance und weniger Stress. Dadurch arbeitet man weniger gegen die eigenen Vorstellungen und Werte. Dies sorgt für Entspannung und mehr Leistung. Es entsteht eine Win-Win-Situation für alle.

Was leicht und sinnvoll klingt, lässt sich in der Praxis nicht so einfach realisieren. Daher haben wir in diesem Buch eine Reihe von Best Practices in Unternehmen in DACH Region sowie Artikel von Think Tanks und Professoren zusammengetragen.

ThinkSimple hilft Unternehmen mit der Analyse des Cultural Fit das Engagement und die Zufriedenheit zu verbessern. Dafür führt ThinkSimple Workshops durch und setzt das HR-Tool myProfile+ ein.

Mehr Info unter: www.Arbeitskultur.com

#SmartePersonalentwicklung #myProfileplus #ThinkSimple #Arbeitskultur

 

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In den letzten Tagen war ich krank zu Hause und hatte die Möglichkeit, mir einige Videos vom Event „Britain´s Got Talent“ anzuschauen. Ich habe mir diese Videos mit der Brille eines Wirtschaftspsychologen angeschaut und hier meine 6 Erkenntnisse.

  • Die Auftritte folgen einer smarten Story
  • Die Talente kennen ihre optimale Außenwirkung
  • Die Inhalte der Auftritte sind innovativ und hochwertig
  • Die Leidenschaft der Talente tritt offen zutage
  • Die Talente glauben an sich
  • Die Message erreicht die Herzen der Jury und Zuschauer*Innen
  • Die Talente schöpfen ihr ganzes Potenzial aus
  1. Die Auftritte folgen einer smarten Story

Die Auftritte gleichen einem Theaterstück mit einem klaren und flüssigen Libretto. Die Story entfaltet einen Spannungsbogen, der die Zuschauer*Innen für die Dauer des Auftritts in Atem hält.

Die Lehre für uns: Wenn Sie ein Gespräch mit Kunden, Mitarbeiten, Kollegen führen, sollen sich über die Message im Vorfeld im Klaren sein. Dies gilt besonders bei Produktpräsentationen, bei Genehmigungsbesprechungen bei der Geschäftsführung usw. Die Dreiteiligkeit der Story: Einführung (Abholen der Zuhörer), Höhepunkt der Message und dann der Abschluss mit Ausblick und „Call to action“.

  1. Die Talente kennen ihre optimale Außenwirkung

Erstaunlich für mich war, dass sogar Kinder im Alter von 10 Jahren ganz genau wussten, wie sie am besten wirken und wie sie sich in Szene setzen sollen.

Alle Talente hatten eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit, was für Darsteller absolut notwendig ist. Erfolgreiche Talente achten sehr auf die Kohärenz zwischen Handlungsweise und Eigenschaften der Persönlichkeit wie Offenheit, Schüchternheit, Redegewandtheit, Gewissenhaftigkeit, Körpersprache usw. Die Jury hat immer diesen Aspekt kommentiert und entsprechend bewertet.

Die Lehre für uns: Lassen Sie sich von Kollegen, von der Familie Feedback geben, wie Sie am besten wirken: Über Körpersprache, über Stimme, über Gestik, über die Art der Kleidung, über die Wortwahl, über den Ton usw.  Seien Sie authentisch und versuchen Sie nicht, jemand anders zu sein.

  1. Die Inhalte der Auftritte sind innovativ und hochwertig

Zu Beginn eines jeden Auftritts hat die Jury gefragt, warum hat der Talent diesen Auftritt gewählt? Was ist dabei neu? Was ist das Besondere? Eine Ausnahme bildeten dabei die Auftritte von Kindern im einstelligen Alter. Da war mehr der Überraschungseffekt als die Innovation bzw. die Qualität der Auftritte, was den Auftritten die persönliche Note gab.

Die Lehre für uns: Unsere Produkte müssen einen neuen Nutzen beim Kunden generieren. Für den gleichen Preis, dann bessere Qualität, einfacherer Kauf oder für die gleiche Qualität dann niedrigerer Preis oder einfacherer Prozess. Oder löst neue Probleme.

  1. Die Leidenschaft der Talente tritt offen zutage

Erfolgreiche Auftritte sind sich in einem Punkt alle gleich: Leidenschaft. Die Talente brennen für das, was sie tun. Dies drückt sich im Gesichtsausdruck, in der Begeisterung in der Motorik, im professionellen Auftritt. Sogar bei Kindern! Das, was sie tun, macht ihnen Spaß. Der Spaßfaktor beflügelt die Talente und lässt sie über alle Rückschläge hinweg zu „springen“.

Die Lehre für uns: Brennen Sie für Ihren Job! Schwer? Ja. Unmöglich? Nein! Die Arbeit besteht aus Pflicht und Kür. Bleiben Sie nicht nur bei der Pflicht und suchen Sie sich mehr und mehr Tätigkeiten im Bereich der Kür. Der Mensch ist das einzige Tier der Welt, das in der Lage ist, gegen die Psyche zu handeln. Liefern Sie der Psyche positive Gründe, warum gerade diese Tätigkeit sinnvoll ist. Malträtieren Sie bitte Ihre Psyche nicht mit der Pflicht.

  1. Die Talente glauben an sich

Bei der Vorstellung wurden die Talente gefragt, ob sie glaubten, mit ihrem Auftritt den Preis gewinnen zu können. Die Antworten korrelierten sehr gut mit den nachträglichen Ergebnissen. In manchen Fällen war die Jury skeptisch, ob der Auftritt gelingen würde. Die Körpersprache der Talente versprach nichts Gutes. Und dann kam in einigen Fällen die Wende. Die Talente entfalteten ihr Können. Warum? Sie glaubten an sich und das trug sie während des Auftritts.

Die Lehre für uns: Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit bilden die Grundpfeiler des Erfolges. Das gilt für den Sport, für die Darsteller in den Events und für Sie im Job. Wer an sich nicht glaubt, kann andere nicht für sein / ihr Projekt mitreißen und bleibt einsam und erfolglos. Ich spreche hier nicht von der Überheblichkeit mancher Politiker, sondern von einem gesunden Bewusstsein des eigenen Könnens. Weil dies so ist, haben wir eine Software entwickelt, die das Selbstvertrauen fördert.

  1. Die Message erreicht die Herzen der Jury und Zuschauer*Innen

Bei all der Technik, Digitalität, Virtual Reality bleiben wir Menschen. Und Menschen haben ein Herz zum Lieben, zum Weinen, zum Mitfühlen. Herzzerreisende Geschichten erreichen immer die Zuschauer*Innen. Und das haben alle erfolgreichen Auftritte gemeinsam. Je packender die Geschichte, besser wurde sie bewertet.

Vor Beginn des Auftritts hat die Jury immer gefragt, was hat dieser Auftritt mit dem eigenen Lebenslauf zu tun? In vielen Fällen gab es eine herzzerreisende Story dahinter: Tod des Vaters, Krebskrankheit, Blindheit, Lähmung usw.

Die Lehre für uns: Verpacken Sie Ihre Zahlen, Ihre Slides in eine Geschichte, die Menschen erreicht. Auch Ihre Zuhörer*Innen haben ein Herz, bei all den Zahlen und trockenen Graphiken.

  1. Die Talente schöpfen ihr ganzes Potenzial aus

De facto hatten alle Auftritte einen eigenen Charakter, auch wenn sich viele von ihnen z.B. von Tricks mit Karten bedienten. Manche garnierten die Kartenspiele mit einem Gedicht, andere mit Gymnastik, andere mit Mimik, andere mit Gestik. Jede / jeder wusste, das gesamte Können ins Spiel zu bringen. Karten zu erraten, haben z.B. 10 verschiedene Darsteller angeboten. Jeder jedoch anders. Und zwar konform mit dem eigenen Potenzial.

Die Lehre für uns: Entdecken Ihr ganzes Potenzial z.B. mit einem Personaldiagnostik-Tool, damit Sie Ihr ganzes Können ins Spiel bringen. Auch mit unserer Software können Sie Ihr Potenzial entdecken.

Ich hoffe, Sie konnten den einen oder anderen Hinweis für Ihre Arbeit entdecken. Damit diese wieder mehr Spaß macht und Ihnen zu neuen Ufern beflügelt.

Link zu einem erfolgreichen Auftritt: https://www.youtube.com/watch?v=qiZuDZIGCi4

Software hat eine Software für Diagnostik und Entwicklung namens myProfile+: www.myProfile.plus

Der Autor ist CEO & Co-Founder von ThinkSimple, Lehrbeauftragter für Kompetenzen und Buchautor über Arbeitskultur, Kompetenzen der Zukunft und Arbeitsmethoden.

#BGT, #ThinkSimple, #myProfileplus, #smartePersonalentwicklung, #PerformanceEntwicklung

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Arbeit ist das halbe Leben, und die andere Hälfte auch“ so philosophierte Erich Kästner vor etlichen Jahren. Damals war die Arbeit nicht so dynamisch und stressig wie heute. Burnout war noch nicht in aller Munde. Und die Arbeitszeit streckte sich auf 6 Tage in der Woche.

Für Malcom Gladwell sind „Die vier Hauptfaktoren für herausragende Leistungen: Talent, Kultur, Zufall und Fleiß“. Ist Fleiß tatsächlich so relevant für den Erfolg? Es wird berichtet, dass erfolgreiche CEOs wie Tim Cook sehr früh mit der Arbeit beginnen. Ist Fleiß entscheidend für den Erfolg?

Timothy Ferriss vertritt die gegenteilige Meinung: „Geschäftigkeit ist eine Form von Faulheit – Faulheit des Denkens und wahlloses Handeln„. Damit schlägt in die gleiche Kerbe wie ich mit dem Begriff der „operativen Faulheit“.

Als Trainer für Performance-Entwicklung rate ich den Teilnehmern: „Haben Sie den Mut, faul zu sein!“. Warum? Direkt formuliert heißt: Fleiß ist die Rettung für diejenigen, die nicht wissen, was (wirklich) relevant ist. Nach dem Motto: „Wenn ich alle Vorgänge erledige, dann kann ja nichts passieren!“ So denken viele im Mittelmanagement. Die Folge: Überstunden, Ärger mit der Familie, keine Zeit für Entspannung, für Kreatives, für Weiterentwicklung usw. Damit wird der 2. Quadrant von Stephen Covey im berühmten Buch „the seven habits of highly efficient people“ außeracht gelassen. In diesem 2. Quadrant fasst Covey die wichtigen, aber nicht eiligen Aufgaben zusammen.

Kurt von Hammerstein-Equord bringt es auf den Punkt: „Der Mann, der klug und fleißig ist, eignet sich für hohe Stabsverwaltung; der Mann, der klug und faul ist, eignet sich für die wichtigsten Kommandos, er hat die Nerven, mit allen Situationen fertig zu werden“. Das heißt, faul sein erfordert Mut, wie oben erwähnt. Anders ausgedrückt, fleißig sein kann u.U. als ein Zeichen von Risikoaversion gedeutet werden.

Seit Jahren unterscheide ich zwischen den operativen und kreativen Arbeitszeiten. Heute wird dieses Thema unter dem Begriff „Beidhändigkeit“ beschrieben. Viele Menschen reduzieren die Arbeit auf eine rein „operative“ Tätigkeit. Die persönliche Entwicklung, die Lösung von Problemen geschieht jedoch während der „kreativen“ Zeit. Anders ausgedrückt, wer fleißig bei den „operativen“ Tätigkeiten ist, hat keine Zeit fürs „Kreative“, und bleibt um berühmten Hamsterrad hängen.

Daher raten Joachim Schultz / Gerhard Köpf „Bewusster Müßiggang, Kontemplation und Reflexion„. Der ehemalige CEO von GE, Jack Welch, nannte diese Zeit des Müßiggangs „durch das Fenster schauen“. Biographien von Welch zählen eine Stunde pro Tag für diesen „Müßiggang“!

In einer Studie unter Young Professionals wurde festgestellt, dass gerade „Spätaufsteher“ erfolgreicher im Job sind. Ich kann es mir sehr gut erklären. Wer bewusst spät aufsteht, geht fokussierter an die Aufgaben, weil er/sie weiß, viel Zeit habe ich nicht. Ergo konsequent an die Aufgaben heran gehen. Für Peter Kreuz ist konsequent Sein eine notwendige Voraussetzung für den Erfolg.

Die hier beschriebene Faulheit bedeutet mitnichten, dass Sie Ihre Verpflichtungen vernachlässigen. Im Gegenteil. Faulheit im operativen Tun bedeutet, diese Tätigkeiten effizient erledigen, damit Sie Zeit fürs Kreative, für Ihre Weiterentwicklung haben.

Zu guter Letzt eine kleine Anekdote. Eines Tages hielt ich ein Seminar über Performance. Eine Teilnehmerin erzählte uns, dass sie 90 Stunden in der Woche arbeiten würde. Ihre Position: Niederlassungsleiterin einer Bank in einer Kleinstadt. Bei einem anderen Seminar erzählte die Assistentin eines Vorstands derselben Bank, dass gelegentlich der Vorstand bereits um 14 Uhr heimginge.  Im Latein heißt: „Non multa, sed multum“. Zu Deutsch: „Nicht viel, sondern das Wesentliche tun“.

#myProfileplus #ThinkSimple #KarldeMolina

 

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Sicherlich haben Sie vom Buch „4 Stundenwoche“ von Timothy Ferriss gehört oder es vielleicht gelesen. Und in Ihrem Umfeld gibt es auch womöglich Leute, die behaupten, 70 bis 80 Stunden in der Woche zu arbeiten. Die meisten Menschen –wie Sie und ich- liegen mit 40 bis 50 dazwischen. Noch ist so, dass wir uns sehr oft durch die Anzahl der „gearbeiteten“ Stunden definieren: Je mehr, desto wichtiger ist man halt.

Während die 4 Stundenwoche von Timothy für 99,9% der Menschen eine Utopie bleibt, leiden viele von uns unter der hohen Anzahl an Stunden, die wir für die Firma arbeiten. Und dann komme ich und erzähle Ihnen von 365 Tagen Urlaub und dies trotz Beruf! Wie soll das gehen?

Das geht! Ich persönlich habe 365 Tage Urlaub im Jahr und dies trotz zahlreicher beruflicher Verpflichtungen. Und ich empfehle Ihnen, diesen Weg zu gehen. Wo läuft dieser Weg lang?

Urlaub bedeutet, selbstbestimmt handeln

Vor Jahren habe ich verstanden, dass für viele Leute der Urlaub ca. 2.000 km von Zuhause beginnt z.B. am Strand an der Pazifikküste. Diese Art von Urlaub meine ich in diesem Artikel nicht.  Urlaub ist für mich, selbstbestimmt handeln. Wäre es für Sie Urlaub, wenn ich für Sie einen Trip zum Jungle von Amazonas oder im Mount Everest buchen würde? Eher nicht!

Urlaub im Gegensatz zur Arbeit bedeutet für viele Menschen, gestalten nach eigenem Gusto. Wie wäre es aber, wenn Sie Ihre Arbeit doch nach Ihrem Gusto selbstbestimmt gestalten könnten? Viele von Ihnen werden sagen: Das geht bei mir nicht! Stimmt.

Dazu gibt es drei Optionen:

  • Sie ändern Ihr Arbeitsumfeld, so wie Sie es brauchen
  • Sie wechseln zu einer anderen Tätigkeit
  • Sie finden einen positiven Aspekt an dem, was Sie heute tun

Die erste Option erfordert viel Selbstbewusstsein und ein eher flexibles Umfeld. Das ist zugegen nicht immer gegeben. In meinem Berufsleben ist es mir zumeist gelungen, eine kleine Änderung herbei zu führen. Es eine interessante Übung, weil sie Kompromissbereitschaft und Verständigung erfordert; beides sehr interessante Aspekte in der Arbeit.

Im Sinne von Reinhard Sprenger „Die Entscheidung liegt bei Dir“ können Sie sich für die zweite Option entscheiden. Dies lässt sich einmal machen. Bei häufiger Anwendung werden Sie ein Jobhoper und diese sind heute nicht gerade begehrt. Eine gewisse Stetigkeit wird in den Unternehmen erwartet. Hier soll man sich fragen, ob tatsächlich ein Wechsel die Lösung ist. Ab und zu ist eine Änderung des eigenen Mindsets eher die Lösung.

Was Sie partout nicht machen dürfen, ist gegen die Psyche zu arbeiten!

Die dritte Option erfordert die Fähigkeit des „positive Thinking“, d.h. die positiven Aspekte Ihrer Arbeit zu sehen. Wenn Sie nichts finden, können Sie am Ende sagen, hier erhalte ich das Geld, um meine Familie, mein Privatleben zu finanzieren.

Was Sie partout nicht machen dürfen, ist gegen die Psyche zu arbeiten! Unser Handeln braucht immer einen positiven Aspekt. Ansonsten ist es, als würden Sie sich ständig gegen den Kopf stoßen. Das geht auf die Dauer nicht gut. Dieses gegen sich arbeiten, ist eine der Hauptursachen fürs Burnout.

Wenn ich mir Kunden, Kollegen und Bekannte anschaue, dann gewinne ich in Deutschland den Eindruck, dass wir verstärkt aus der Pflicht und weniger aus der Kür arbeiten. Ich höre immer: Das muss ich machen! Ich sage lieber: Ich will es machen. Damit tut sich die Psyche viel einfacher, diesen Zustand zu akzeptieren.

Genießen Sie ganz einfach Ihren beruflichen Alltag!

Glückliche Menschen sind diejenigen, die das akzeptieren, was ihnen widerfährt. Auch das Unangenehme.

Ein Freund von mir ist (fast) immer gut gelaunt. Warum? Er filtert das Unangenehme weg. Seine Ausdrucksform hat immer einen positiven Charakter. Er lacht viel (hat eine Lachkultur) und holt das Gute von den Leuten (Kollegen heraus). Er lässt das Unangenehme nicht an sich heran und freut sich über das Positive, was es immer gibt.

Erzähle ich Ihnen hier ein Märchen? Nein. Das ist gelebter Alltag. Genießen Sie ganz einfach Ihren beruflichen Alltag!

Wir haben in unserem Unternehmen einen LEICHTIGKEITS-INDEX entwickelt und in die Software myProfile+ implementiert. Dieser INDEX errechnet sich aus dem Cultural Fit, Job Fit und Orga Fit. Wenn die drei Werte hoch sind, dann ist der INDEX hoch. Das bedeutet: Die Arbeit ist keine Belastung mehr: Man kann den Job, man will den Job, man darf den Job. Dann haben Sie Ihre 365 – Tage Urlaub!

Mehr unter www.myProfile.plus und www.Leichtigkeits-Index.com

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Als wir uns im Jahr 2012 mit dem Thema Kultur der Arbeit befassen wollten, waren die Einträge darüber im Internet rar. Den Begriff  Arbeitskultur gab es nicht; wir haben ihn geprägt und die entsprechende .com Domain reserviert. Mit dem Buch „Arbeitskultur 2020“ (www.Arbeitskultur.com) wollten wir uns nicht nur mit der Unternehmenskultur sondern auch mit der Kultur der Arbeit in der Gesellschaft, in der Familie, in der Politik befassen. Das oben erwähnte Buch beinhaltet nicht nur Best Practices von Unternehmen, sondern auch Beiträge von Think Tanks wie Gallup und Universitätsprofessoren wie Widuckel, sowie Beiträge von Ministerien und Familienverbänden.

Das Buch folgte letztlich dem gesellschaftlichen Trend, der Kultur im Arbeitskontext mehr Bedeutung beizumessen, bei kleinen wie großen Unternehmen.

Es ist daher folgerichtig, dass sich der HBM mit dem Thema heute befasst und meine alte These bestätigt: „ein deutsches Google ist unmöglich“ (HBM 3/2018, Seite 2). Unmöglich, nicht wegen der Programmierfähigkeit, sondern wegen der Arbeitskultur. Nach meinem Dafürhalten ist die Arbeitskultur einer Firma das Entscheidende, und nicht deren Produkte. Die Kultur definiert die Spielregeln, die eine Firma im Sinne von Engagement und Employer Branding attraktiv machen.

Die Kultur beeinflusst maßgeblich die Performance einer Organisation. Daher haben wir in unser Performance Tool (www.Profile-Plus.de) die Kulturwerte des Unternehmens aufgenommen und messen den Culture-Fit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und umgekehrt. U.a. auf dem diesen Weg erfährt das Unternehmen, was den Mitarbeitern/innen relevant ist und umgekehrt.

#Arbeitskultur | www.Arbeitskultur.com | www.Profile-Plus.de

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Heute gewann Marcel Hirscher seine zweite Goldmedaille in den olympischen Spielen. Eine dritte wird im Spezialslalom voraussichtlich folgen. Hirscher ist auf Rekordkurs. Er ist super erfolgreich.

Warum stellen wir uns die Frage, ob erfolgreiche Sportler weniger Arbeiten?

Bevor wir uns mit der Antwort befassen, schauen uns, wie wir heute in vielen Unternehmen arbeiten.

Timothy Ferriss hat mit seinem Buch „die 4-Stunden-Woche“ beim Thema Länge der Arbeitszeit für Furore gesorgt. Seine Ansätze lassen sich jedoch schwer realisieren, speziell im Angestelltenverhältnis.  Stephen Covey in seinem Buch „Die sieben Wege zur Effektivität“ liegt näher an der Umsetzbarkeit.

Was ist letztlich eine vernünftige Arbeitszeit? 8, 6 oder gar 4 Stunden. Viele von uns reduzieren arbeiten auf eine operative Tätigkeit: Meetings, Telefonate, E-Mails usw. Arbeiten ist mehr als das. Wo bleibt der kreative Teil der Arbeit? Wo und wann finden Sie die Lösungen für Ihre Aufgaben? Während der Telefonate, der Meetings? Arbeiten umfasst die operative und die kreative Zeit. Aus meiner Erfahrung sollten 5 bis 6 Stunden für die rein operative Tätigkeit genügen. In der kreativen Zeit definieren Sie die Ziele, entwickeln Strategien, überprüfen das Erreichte usw.

Gelegentlich halte ich Seminare über Arbeitsmethoden für mehr Performance. Ich gebe den Teilnehmern/innen als Orientierung 17.00 Uhr für das Ende der operativen Tätigkeit. Es kommt vor, dass man mich belächelt und erklärt, ein Mitglied der Geschäftsführung oder –leitung ist kein „Nine-To-Five“ Mensch!

Und jetzt kommen zum Freund Marcel Hirscher. Er gewinnt, weil er für die gleiche Arbeit weniger Zeit braucht. Seine Arbeit besteht darin, den Berg herunter zu fahren. So wie bei den anderen Sportlern auch. Würde er sich über die „Über-Länge“ der Arbeit definieren, wäre er kein Winner.

Wäre es nicht sinnvoller, den Erfolg unserer Arbeit nicht über die „Verweil-Zeit“, sondern über die Ergebnisse zu messen?

Damit die 5 bis 6 Stunden für die operative Tätigkeit ausreichen, brauchen Sie einen hohen LEICHTIGKEITS-INDEX (www.L-Index.de). Dieser sagt letztlich aus, ob Ihnen aufgrund Ihrer Kompetenzen, Motivationen und Umfeld die Arbeit leicht von der Hand geht oder nicht.

#leichtigkeitsindex

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Kennen Sie den Begriff „Internet of People“(IoP)? Was soll man darunter verstehen?

Sicherlich haben Sie im Rahmen der Digitalisierungsoffensive in Deutschland bereits von Industrie 4.0 oder dem Internet of Things (IoT, „Internet der Dinge“) gelesen.

Internet of Things bedeutet, dass die „Dinge“, in diesem Fall Maschinen, mit Sensoren und Aktuatoren bestückt und via Internet miteinander verbunden werden. Dieses Konzept erleichtert zum Beispiel. die Wartungsarbeiten von Maschinen. Es gibt auch Beispiele aus dem Haushalt wie den Kühlschrank, der selbstständig seinen Füllstand überprüft und bei Bedarf Waren automatisch nachbestellt.

Wie lässt sich dieses Konzept auf eine Unternehmensorganisation übertragen?

Dieses Konzept ermöglicht eine „selbstoptimierende Organisation“ mit vielen Vorteilen.

Mitarbeiter/innen brauchen Qualifikationen, Kompetenzen und Motivationen, damit sie die Anforderungen ihres Jobs erfüllen können. In Anlehnung an das „Internet of Things“ ermittelt hier eine Software etwa via Fragebogen in regelmäßigen Zyklen den Stand der Qualifikationen, Kompetenzen und Motivationen der Mitarbeiter/innen. Aufgrund der ermittelten Ergebnisse empfiehlt die Software Maßnahmen der Personalentwicklung wie eLearning, Games Based Learning usw. Im Sinne von Selbstcoaching entwickeln Mitarbeiter/innen  dann ihre Kompetenzen und Motivationen selbstinitiativweiter. In Einzelfällen informiert die Software die Personalabteilung über Notsituationen wie Burnout- oder Kündigungsgefahr. Nach einer angemessenen Zeitspanne erfasst die Software nochmals den Zustand der Organisation und ermittelt die Fortschritte. Dieses Konzept heißt „Internet of People“ und ermöglicht eine „selbstoptimierende Organisation“ mit den sich daraus ergebenden Vorteilen.

Das „Internet of People“ funktioniert ähnlich wie unser Körper. Unser Körper verfügt über eine Reihe von „Sensoren“, die uns über dessen Zustand informieren: Hunger, Schmerzen usw. Wenn wir uns zum Beispiel an einem Stein stoßen und verletzen, setzt unser Körper einen Heilungsprozess in Gang, der die Wunde wieder heilt.  Ähnlich arbeitet die „selbstoptimierende Organisation“. Wenn sich der Körper nicht selbst heilen kann, konsultieren wir einen Arzt. Liegt bei einer Organisation etwa  eine Notsituation wie Burnout-Gefahr vor, schaltet sich die Personalabteilung ein und leitet „Heilungsmaßnahmen“ ein.

Das „Internet of People“ funktioniert ähnlich wie unser Körper.

Die Vorteile des „Internet of People“ liegen auf der Hand: Mehr Performance, niedrigerer Krankenstand und geringere Fluktuation.

In den nachfolgenden Artikeln werden wir die Arbeitsweise und die konkrete Umsetzung des „Internet of People“ erläutern.

#internetofpeople   www.IoP.plus www.soo.plus

www.IoP.plus

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Jan, Sascha und Florian arbeiten bei einem Unternehmen der Zulieferindustrie. Arbeitsqualität und Schnelligkeit sind Begleiterscheinungen in ihrem beruflichen Alltag.

 

Jan, Sascha und Florian haben ähnliche Tätigkeiten, jedoch unterschiedliche Kompetenzprofile. Sind die unterschiedlichen Kompetenzprofile eine Ursache für die auseinanderdriftenden Karriereverläufe? Wir wollen hier der Frage nachgehen.

 

Vor circa einem Jahr kam Jan zum heutigen Arbeitgeber, um als Projektleiter zu arbeiten. Er wurde angeworben. Nach weniger als 6 Monaten stieg Jan zum Senior Projektleiter auf. Warum?

 

Jan verfügt über eine natürliche Kommunikationsgabe. Menschen fühlen sich von ihm magisch angezogen. Er ist kein Leader, jedoch ein geschätzter Kollege, mit dem man gern arbeitet. Jan arbeitet strukturiert und planvoll, delegiert gern und schenkt Vertrauen zu den Mitarbeitern und Kollegen. Jan wirkt nicht gestresst und man hat den Eindruck, er ist immer ansprechbar und gut gelaunt. Jan verfügt über viele Kompetenzen, die im Mittelmanagement notwendig sind. Ausgestattet mit diesen Kompetenzen macht Jan heute Karriere. Und diese wird voraussichtlich weitergehen.

 

„Viele Manager scheinen soziale Kompetenzen immer noch als „nice to have“ anzusehen, die mit dem eigentlichen Geschäft nicht viel zu tun haben. Es fehlt oftmals das Bewusstsein, dass gerade diese „weichen Faktoren“ über wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg entscheiden können. Denn die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens hängt nicht allein vom Budget von Forschung und Entwicklung ab. Vielmehr ist sie die Summe vieler wichtiger innovationsfördernder Strukturen, Werte und Verhaltensweisen, die es im Unternehmen fest zu verankern gilt“

Autor: Jörg Bauer, Quelle: Personalführung 7/2014

 

Und Florian? Florian ist ein etablierter Projektleiter. Diesen Job macht er seit mehreren Jahren. Ein Aufstieg ist nicht in Sicht. Fachlich ist Florian prima, menschlich auch. Warum steigt Florian nach so vielen Jahren jedoch nicht weiter? Florian arbeitet sehr akkurat, hat jedoch selten Zeit für seine Mitarbeiter. Florian vertraut zu wenig den Mitarbeitern. Eine unsichtbare Mauer tut sich zwischen Mitarbeitern und Florian auf. Menschliche Nähe kommt nicht vor. Florian leitet das Projekt aufgrund seiner fachlichen Kompetenzen. Die Ausprägung seiner Arbeitskompetenzen (Methoden, sozialen, personalen und aktionalen Kompetenzen) behindern ihn beim Aufstieg zu einer höheren Position. In dieser Situation befinden sich viele Menschen in Deutschland. Fachlich hervorragend, in den Arbeitskompetenzen jedoch mit Nachholbedarf.

 

Karrieren kennen drei Richtungen: Nach oben, horizontal und nach unten. Bislang haben wir mit Jan die Bewegung nach oben beschrieben. Mit Florian die horizontale Karriere. Wir möchten jetzt die dritte Bewegung präsentieren: Nach unten! Auch dies gibt es.

 

„Ein Charismatiker weiß, was er will und verfolgt seine Ziele strategisch und klug, damit er keinen Widerstand von außen bekommt. Er plant jeden seiner Schritte und überlegt, wie er noch schneller erfolgreich werden kann. Darüber hinaus ist er sehr charmant und verfügt über ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen“

Autor: Martina Friess, Quelle: Zeitschrift „Karriere“, S. 24

 

Vor circa 30 Jahren begann die Karriere von Sascha beim heutigen Arbeitgeber. Sascha war vorher Geschäftsführer eines eigenen Unternehmens gewesen. Zunächst war Sascha in der Produktion gewesen. Hier stieg er zum Produktionsleiter auf. Anschließend wechselte er in die Produktentwicklung. Auch hier stieg er zum Projektleiter auf. Und heute? Von all dem Glanz ist nicht viel übrig geblieben. Sascha arbeitet sehr schnell. Nicht unbedingt akkurat, aber schnell. Am liebsten allein. Teamwork ist ein Fremdwort. Leute motivieren? Fehlanzeige. Fachlich ist er eine anerkannte Größe. In „seinen“ Bauteilen kennt er sich in und auswendig. Er macht –wie er sagt- den Job seit 30 Jahren. Keiner kann ihm das Wasser reichen, auch die Kunden nicht. Obwohl Sascha seit ca. 30 Jahren in Unternehmen arbeitet, hat er wenige Freunde unter den Kollegen. Der Karriereverlauf von Sascha hat eine Wende genommen: Nach unten. Sein Kompetenzprofil ist ihm zum Verhängnis geworden.

 

Drei Kompetenzprofile und drei Karriereentwicklungen.

 

„Die Muße war für die alten Griechen der Höhepunkt des Lebens, es war eine Zeit, die man zwecklos, aber gerade dadurch höchst sinnvoll verbrachte. Sinnvolle Gespräche, die nicht irgendwelche kurzfristigen Zwecke verfolgen…“

Autor: Manfred Lütz, Quelle: Irre! – Wir behandeln die Falschen, Gütersloher Verlagshaus, 2009, S. 96

 

Jan verkörpert den modernen Menschen, der seine Karriere aufgrund seiner Arbeitskompetenzen voranbringt. Florian ein solider Mitarbeiter. Er verrichtet seinen Job. Sollte er seine Arbeitskompetenzen weiterentwickeln, würde er mehr aus sich herausmachen.

 

Und Sascha? Sascha verkörpert das Mitarbeiterkonzept wie es in Deutschland früher üblich war: Fachlich ausgezeichnet… und menschlich? – unwichtig!

 

„Teamfähigkeit und Teamkompetenz sind aufgrund der Komplexität der Arbeitspakete zu einem unternehmenstragenden Faktor in den postindustriellen Industriegesellschaften geworden.“

Autor: Heiner Huber & André Steiner, Quelle: „Das Lachprinzip – Wie man sich erfolgreich glücklich und gesund lacht“ Heiner Uber, André Steiner, Eichborn, 2004

 

Im 21. Jahrhundert werden die Arbeitskompetenzen das Fachliche in Bedeutung übertrumpfen. Wer z.B. motiviert, souverän, resilient, teamfähig ist, lässt sich in eine Gruppe integrieren. Und wenn hier und da fachliche Defizite vorkommen sollten, werden diese schnell nachgeholt. Man ist ja schließlich motiviert!

 

Dr. Karl de Molina

ThinkSimple

www.ThinkSimple.de/Profileplus

 

 

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– Matching zwischen Kompetenz- und Jobprofil: Hier beginnt der Erfolg –

Sascha ist Verkaufsleiter in einer IT Firma. Sascha ist es gewohnt, viele Überstunden zu machen, damit am Ende des Monats die Verkaufszahlen stimmen: Kundenbesuche, Meetings mit den Key-Accounts, Reports für die Geschäftsführung usw. Und der Leistungsdruck nimmt ständig zu: Die Kunden sind anspruchsvoll, die Geschäftsführung will noch bessere Zahlen… Kommt Ihnen solch eine Situation bekannt vor?

Prognosen von Experten sagen auch keine Entwarnung für die nächsten Jahren. Der Leistungsdruck steigt mit dem Konkurrenzdruck u.a. aus der Globalisierung und Digitalisierung. Haben wir für Sascha eine einfache Lösung, die auch bei uns angewandt werden könnte?

Eine Lösung für diesen Leistungsdruck heißt „Leichtigkeit der Arbeit“. Was verbirgt sich dahinter und auf welcher Basis entsteht diese sogenannte Leichtigkeit?

Leichtigkeit der Arbeit entsteht u.a. durch zwei Matchings, zu Deutsch: Überdeckungen.

Das erste Matching ist zwischen Können und Müssen. Das heißt, Sie verfügen über die Kompetenzen, die Ihr Job verlangt. Das bedeutet, dass das Jobprofil zu Ihrem Kompetenzprofil passt bzw. eine gute Überdeckung aufweist. 

„Schubert komponierte mit großer Schnelligkeit und Leichtigkeit. Manche von den Freunden glaubten daher, dass er gleichsam in einem Zustand von Inspiration, ja von „Clairvoyance“ oder „Trance“ schriebe“. 

Bernhard Paumgartner, Franz Schubert, Atlantis, 1974

Beispiele für dieses erste Matching gibt es zuhauf. Schauen Sie mal im Zirkus von Montecarlo, wo die Besten der Besten Ihre Übungen machen. Es sieht alles so leicht aus. Es ist die Leichtigkeit des Könnens.

Was bedeutet dieses Matching für unseren Alltag? Wenn Sie z.B. als Arbeitsdirektor in einem größeren Unternehmen arbeiten, dann müssen Sie u.a. regemäßig in den Mitarbeiterversammlungen auftreten und die Belange der Geschäftsführung vortragen, auch wenn dies auf Widerstand stößt. Wenn Sie über diese Fähigkeit nicht verfügen, dann rückt die Leichtigkeit der Arbeit in weite Ferne. Oder umgekehrt, wenn Sie das meisterhaft können, dann ist es für Sie eine leichte Übung. Und Sie genießen den Auftritt.

Für eine erfolgreiche Arbeit brauchen Sie ca. 60 Kompetenzen. Das Kompetenzprofil zeigt, welche Art von Tätigkeiten Ihnen mehr liegen als andere, d.h. welches Jobprofil zu Ihnen am besten passt.

Ist Leichtigkeit so erstrebenswert? Wenn ein Fußballer von Bayer München bei einem Drittligisten spielen würde, hätte er ein „Leichtes Spiel“. Wollen wir nur Leichtigkeit in unserer Arbeit? Es gibt hier keine eindeutige Antwort. Die Meisten von uns suchen mehr oder minder eine herausfordernde Arbeit, wo wir uns entwickeln, wo unsere Kompetenzen herausgefordert sind. Jedoch ohne Überforderung.

Meiner Meinung nach ist Überforderung eins der Ursachen für den Berufsstress und für Überstunden. Überforderung entsteht dann, wenn das Matching zwischen „Können und Müssen“ nicht zusammen passt.

„Komplexität reduzieren bedeutet, Bestehendes zu hinterfragen“

Autor: Karl de Molina

Quelle: Komplexität im Führungsalltag reduzieren – Der Weg zur Leichtigkeit in der Arbeit, Haufe, Freiburg, 2015

Geben Sie uns Ihre Meinung dazu!

Dr. Karl de Molina

ThinkSimple

www.ThinkSimple.de

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Talentmanagement

Anja Förster und Peter Kreuz sind der Auffassung, dass hauptsächlich vier Faktoren für die Motivation von Mitarbeitern und Führungskräften verantwortlich sind: das Streben nach Lust, Geld, Macht und Ansehen ist der Treibstoff für unser gegenwärtiges gesellschaftliches System“ (vgl. Hört auf zu arbeiten! Pantheon, München, 2013). Aus den vier Faktoren ragt –meinen wir zumeist- einer besonders heraus: „Geld ist der Gott unserer Zeit“…so Heinrich Heine.

Vor wenigen Tagen fragten sich Analysten, wie die Deutsche Bank in Zukunft gute Investmentbroker zu gewinnen gedenke, wo sie die Boni reduziert hat?

Vor diesem Hintergrund wirkt meine Behauptung wie eine Zumutung, dass gute Mitarbeiter billiger sind! Bin ich weltfremd? Vielleicht…vielleicht nicht!

Ein Freund von mir pflegt, jedes Jahr neue Schuhe zu kaufen. Er meint sie sind mit ca. 60,-€. nicht teuer. Der einzige Haken, die halten nur zwei Jahre. Andere Freunde kaufen sich deutlich teure Schuhe: 200,-€. Diese halten jedoch 5 Jahre, d.h. sie kosten 40,-€ pro Jahr. Anders ausgedrückt: 50% billiger!

Gilt dies auch für Mitarbeiter? Ist der Vergleich nicht herabwürdigend?

Continue reading „Gute Mitarbeiter sind billiger“

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